denk-bar.
Genau genommen lässt sich im Grunde alles ganz vortrefflich problematisieren, um vor lauter Glückseligkeit all der Gallit..- Verzeihung, Alliterationen wegen gründlichst zu grunzen.

Tatsächlich weiß ich inzwischen kaum mehr um meine Leserschaft, und aus welchem Anlass es sie hierhin verschlagen hat - weshalb ich versuche mich so bedeckt wie möglich zu halten; seit längerer Zeit überlege eine neue Nische zu finden, in der sich das Schreiben nicht von vorneherein beschnitten und zensurbedürftig anfühlt.

Aber vielleicht wird es auch mit der Zeit, wenn etwas Sand zwischen den Fingern verronnen und "Gras darüber gewachsen" sein wird. So lange ich mir darüber nicht sicher sein kann, bleibt alles bei reiner Spekulation und im Bereich des Erwägbaren, aber nicht Auszuführenden.


Womit der finale Spannungsbogen fast schon wieder geschlagen worden wäre. Sind manche Dinge einfach Probleme, weil man sie selbst zu sehr problematisiert? Ein leiser G(!)edanke, der heute an meinem Rockzipfel zog, als ich nach gefühlten 10 Minuten Schlaf auf dem Weg zum Zahnarzt durch Kölns Straßen wankte und mich in Ferenzi- Fantasien erging. Jeder Weg möglich und denkbar, abzulehnend und einladend zugleich. Spielräume einbezogen, die eigentlich als längst verworfen galten. Bewusst abwägen.

Und mit Zahnschmerzen zurückkehren, die ich vorher nicht hatte.

Gääh.